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Kraniche über Rheinland-Pfalz

Last Minute nach Süden

kraniche fliegend

Am 30. Januar ca. 3000 Kraniche über Mainz, Foto: Ingolf Ruppert

• 31. Januar 2012 • Seit Montag, 30. Januar, werden über Rheinland-Pfalz immer wieder Kraniche beobachtet. Die Flugrichtung der V-förmigen Trupps lässt die Beobachter aber doch stutzen, denn sie fliegen nach Südwesten!
„Bei dem bisher sehr milden Winter haben in den norddeutschen Rastgebieten viele Kraniche ausgeharrt“ berichtet Olaf Strub, Naturschutzreferent des NABU Rheinland-Pfalz. So waren letzte Woche noch bei aktuellen Zählungen in Niedersachsen, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern insgesamt rund 15.000 Kraniche beobachtet worden. „Bei dem aktuellen Kälteeinbruch sind nun auch diese letzten Tiere gen Süden aufgebrochen“ so Strub weiter. Dabei handelt es sich aber wirklich um Nachzügler, die meisten befinden sich bereits seit einigen Wochen in den Überwinterungsgebieten in Spanien.
Wer Kraniche beobachtet, kann dies auch im Internet unter www.NABU-RLP.de melden.

Zur Pressemitteilung Zum Meldeformular

Seidenschwanz-Beobachtungen

Seidenschwanz Quer

Auch in Rheinland-Pfalz ist der nordische Seidenschwanz im Winter zu sehen.

Hier können Sie Ihre Beobachtungen eingeben.

www.naturgucker-rlp.de

Seidenschwänze - Besucher aus dem fernen Sibirien

Bergfinken in Rheinland-Pfalz

Wintergäste aus Skandinavien

Bergfink - Foto: Rolf Jürgens

Bergfinkenmännchen sind ein gutes Beispiel dafür, wie bei Vögeln das Gefieder durch Abnutzung prächtiger wird. Nach der Herbstmauser sind sie unscheinbar bräunlich. Doch wenn sich über den Winter die Ränder der Federn abnutzen, kommt ihre blauschwarze und rotbraune Sommerfärbung zum Vorschein.

17. Februar 2010 Kälte und Schnee lassen bei vielen Menschen den Wunsch nach Urlaub im warmen Süden aufkommen. Doch für manche Vogelarten hat der Winter in Deutschland einen ganz besonderen Reiz!

Rainer Michalski vom NABU Bad Kreuznach staunte nicht schlecht, als bei einem Spaziergang vor ihm ein Schwarm von etwa 100 Bergfinken aufflog. Die etwa spatzengroßen Vögel mit dem rotbraunen Kragen hatten auf einer großen Brachfläche in der trockenen Vegetation nach Samen gesucht. „Wir haben hier zwar nicht die riesigen Schwärme von Millionen Vögeln, wie sie zur Zeit im Schwarzwald unterwegs sind, doch vereinzelte Trupps dieser Wintergäste können manchmal auch bei uns in Rheinhessen beobachtet werden“, berichtet Michalski. Auch andere Regionen in Rheinland-Pfalz haben Besuch von diesen Wintergästen.

Bergfinken ziehen ab September von ihren Brutgebieten in den Nadel- und Birkenwäldern Skandinaviens nach Mitteleuropa. Ihre Lieblingsnahrung sind Bucheckern und die finden sie vorwiegend in Wäldern. Doch auch Brachen werden auf der Durchreise wegen des guten Angebots an nahrhaften Samen gerne besucht. Sie sind wichtige „Tankstellen“ für Vögel, vor allem, wenn bei Schnee auf dem Boden nichts mehr zu finden ist. Solches „Ödland“ bietet Deckung und Schutz für zahlreiche Tierarten.

Eine andere, gern genutzte Nahrungsquelle sind Gärten, in denen Vögel mit Streufutter gefüttert werden. „Schauen Sie einmal genauer hin, wenn sich ein Trupp von Finken in Ihrem Garten versammelt. Manchmal sind zwischen Buchfinken und Grünfinken auch Bergfinken an den Futterstellen zu sehen“, regt Michalski an.

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Vogel des Jahres

Dohle, quer

Die Dohle ist Vogel des Jahres 2012 Mehr

 

Stunde der Wintervögel

Kohlmeise

Die große bundesweite Mitmachaktion des NABU.

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