Rheinland-Pfalz.NABU.de Tiere & Pflanzen Vögel
Volkszählung beim Rotmilan
Hecken noch nicht schneiden
– viele Vögel brüten ein zweites Mal!
Der NABU bittet alle Gartenbesitzer, sich noch mindestens zwei Wochen mit dem Hecken- und Strauchschnitt zu gedulden. Derzeit brüten noch viele Singvögel im Schutz des dichten Blattwerks. Sie können durch Schnittmaßnahmen so sehr gestört werden, dass sie ihre Brut aufgeben, warnen die Naturschützer. Im Juni gebe es bei vielen Singvögeln wie Amsel, Singdrossel, Buch- und Grünfinken eine zweite Brut.
Mehr
Bundesweite Rotmilankartierung 2011/2012
Aufruf zur Mitarbeit in Rheinland-Pfalz
Rotmilan
Mit 10.000-14.000 Paaren brütet mehr als die Hälfte des weltweit nahezu ausschließlich auf Europa beschränkten Bestandes hierzulande. Auch in Rheinland-Pfalz kommt die Art regelmäßig vor (400–700 Paare), allerdings fehlen für viele Regionen Angaben zu seinem Bestand und außerdem sind die Daten nun schon über zehn Jahre alt, so dass eine Wiederholungskartierung nun notwendig wurde.
Mehr
Der Arbeitskreis Greifvögel und Eulen
Der Fachverstand
Unter Leitung des Ornithologen Torsten Loose hat sich der Arbeitskreis 1998 gegründet. Ziel ist es, die Aktivitäten vieler Akteure im Greifvogel- und Eulenschutz zu koordinieren und z.T. zu landesweiten Aktionen zu bündeln. So finden sich in diesem Arbeitskreis z.B. die Gruppen und Einzelpersonen wieder, die sich am landesweiten Artenschutzprogramm Steinkauz beteiligen. Auch werden regelmäßig Erfassungen von Rauhfuß- und Sperlingskauz organisiert.
Mehr
Der Kolkrabe
Ein Überlebenskünstler kehrt zurück
Bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts war der Kolkrabe in allen größeren Waldgebieten – so z.B. auch im Pfälzerwald, Hunsrück, Westerwald und in der Eifel – als Brutvogel heimisch. Danach ist es den Menschen durch gezielte Verfolgung „gelungen“, den Kolkraben im westlichen Mitteleuropa auszurotten. Die letzten Vorkommen sind dokumentiert für 1875 bis 1895 dokumentiert. In vielen Kulturen auf der ganzen Welt war der Kolkrabe entweder Gegenstand mystischer Verehrung oder galt als Sinnbild des Bösen.
Mehr
Der Steinkauz
Ein Artenschutzprojekt des NABU Rheinland-Pfalz
Im alten Griechenland war es mehr als überflüssig, "Eulen nach Athen" zu tragen. Denn mit "Eule" war eine Geldmünze gemeint, auf der der Steinkauz abgebildet war, der Lieblingsvogel der Göttin der Weisheit, Athene; ihr verdankt der Steinkauz ja auch seinen wissenschaftlichen Namen Athene noctua. Aber Athene hätte sicher nicht gedacht, daß ihr Schützling einmal des Artenschutzes bedürftig werden könnte. Sein nächtliches "kuwitt", welches früher als "Komm mit" interpretiert wurde.
Mehr
Der Wanderfalke
Arbeitskreis Wanderfalkenschutz - Wanderfalken in der Pfalz
Der Wanderfalke ist der schnellste Vogel unserer Heimat. Im Sturzflug, bei dem er Geschwindigkeiten bis zu 300 km/h erreichen kann, erbeutet er ausschließlich fliegende Vögel, wie Stare, Tauben, Enten bis hin zu jungen Weißstörchen. Wegen seiner Schnelligkeit ist er als Beizvogel für die Falknerei sehr begehrt. Im Nahen Osten werden fünfstellige Summen für junge Wanderfalken gezahlt. In weiten Teilen der Welt ist der Wanderfalke ausgestorben und sein Schicksal bei uns in der Pfalz schien auch besiegelt.
Mehr

NABU Regional
Service
E-Cards
Podcasts
Ab sofort gibt es den NABU zum Hören. Vogelstimmen, Musik und Interviews machen den Podcast zu einem wahren Vergnügen fürs Ohr.
Desktopmotive
Verbandsnetz
Vogel des Jahres
Die Dohle ist Vogel des Jahres 2012 Mehr
Stunde der Gartenvögel
Die große bundesweite Mitmachaktion des NABU.
Melden Sie Vögel, die Sie innerhalb einer Stunde beobachtet haben.
Mehr
